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Pressespiegel

stern.de

"Neuerscheinungen sind auf dem Zeitschriftenmarkt seit der Medienkrise eine Seltenheit geworden. Umso mehr lässt ein publizistisches Vorhaben aus Berlin aufhorchen: Mit 'Voss Berliner Zeitschrift' wird der renommierten 'Vossischen Zeitung' eine Reverenz erwiesen. Vielen ist dieser Name noch ein Begriff: Mehr als 300 Jahre lang war 'Die Voss' (niederdeutsch für 'Fuchs') ein Garant für Meinungsfreiheit in Deutschland; mit wechselndem Namen erschien die Zeitschrift seit 1617."

Welt am Sonntag

"Am 21. Juni startet in Berlin eine sehr unzeitgemäße und interessante Zeitschrift: 'Voss' erscheint vierteljährlich und ist so eine Art 'Mare' für Hauptstadtthemen. Verleger und Herausgeber Andreas Bock versteht den Titel als Verbeugung vor der legendären 'Vossischen Zeitung', die von 1617 bis 1934 erschien, zuletzt im Hause Ullstein, und Gotthold Ephraim Lessing sowie Theodor Fontane zu ihren Autoren zählte. Schöne Fotos, gute Texte. Und sicher ein finanzielles Risiko. Dafür: Hut ab."

Frankfurter Rundschau

"Das Vorgehen erinnert an Mare und Brand eins, wo unter dem Blickwinkel einer Metapher (Meer, Wirtschaft) alle anderen Themen betrachtet werden. Das Meer hat mit Politik zu tun, mit Sport, mit Sex, mit Reise oder Wirtschaft. Die wiederum kann für Kinder interessant sein, für Senioren oder Total-Verweigerer. Berlin als Themen-Schwerpunkt eines Hefts zu haben, bietet mehr Möglichkeiten als 'Berliner Weiße', 'Marlene Dietrich', 'Love Parade' und 'Berlin Mitte'."

Netzeitung

"Der Aufhänger heißt Seit vierzig Jahren. JFK - der Berliner. Die 'FR' hat ihn gelesen. Der Historiker Andreas Etges (FU Berlin) entlarve darin 'John F. Kennedy als nebennierenkranken, immungeschwächten, unter Osteoporose leidenden, lebensmittelallergischen, Durchfall-Prostata- und geschlechtskranken Menschen'. Wir wollen es nicht glauben: Solches soll der Berliner sehen, wenn er einen anderen Berliner sieht? Wir betrachten ihn einstweilen noch als einen Freund und Leser."

Der Tagesspiegel

"Mit den hundert Seiten im Format 18 mal 24 Zentimeter lehnt er sich bewusst an legendäre Berliner Magazine der 20er Jahre wie 'UHU' und 'Querschnitt' an. (...) Ganz hinten in der am Sonnabend erscheinenden ersten Ausgabe steht ein Zitat des Lyrikers Georg Heym, der 1912 beim Schlittschuhlaufen einbrach und ertrank. In Berlin natürlich, auf der Havel. Heyms Worte scheint sich der Jung-Verleger Bock zu eigen gemacht zu haben: 'Bei Gott, ich werde schon für verrückt gehalten. Na ja, es ist auch schon schlimm.'"

Internet-Portal MedienCity

"'So einer Art 'Mare' für Hauptstadtthemen' nannte die Welt am Sonntag das sympathische Projekt. Vielleicht findet 'Die Voss' ja wirklich eine weitere Nische auf dem überlaufenen Zeitschriftenmarkt."

RADIOkultur

"Alles eben, was eine richtige Zeitschrift braucht - und alles in der Mischung, wie sie im Lehrbuch steht: Überraschend, viele journalistische Formen und Gebiete abdeckend, und optisch ordentlich aufgemacht, ohne dass man zu deutlich merkt, dass ein kongenialer Gestalter beteiligt war."

Branchendienst kress

"Die Auflage liegt zunächst bei 10.000 Exemplaren. Bei Erfolg könnte 'Voss' öfter als nur vier Mal im Jahr erscheinen, hofft Verleger Bock. Zum Preis von 5 Euro bekommt die mit 30 bis 65 Jahren über der üblichen Lifestyle-Szene angesiedelte Zielgruppe endlich wieder einmal ein Magazin, das etwas anders ist als der übliche Einheitsbrei."

Süddeutsche Zeitung

"Der Verleger will nicht zur 'Latte-Macchiato-trinkenden Berlin-Mitte-Fraktion' gerechnet werden, sagt er, und orientiert sich lieber an Generation Silberhaar: 'Leute unter 30 mit ihrer MTV- und Focus-Sozialisation sind für mich eigentlich nicht interessant.' Sein wichtigster Test-Leser war der eigene Vater, der versicherte, die Schrift von Voss sei mühelos von Älteren zu lesen."

Berliner Zeitung

"Eine Besonderheit der Zeitschrift ist das 13-seitige "Berliner Tagebuch", mit dem das Heft beginnt: Eine Chronik ist es geworden, in der man nachlesen kann, was in den vergangenen drei Monaten passiert ist in Berlin. Allerdings sehen die Seiten ein bisschen so aus, als hätten die Voss-Macher fleißig die RBB-'Abendschau' angeschaut und mitstenografiert: Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf bekommt ein neues Wappen, Günter Pfitzmann ist gestorben, vorm Reichstag herrscht Fußballverbot. Der eigene Blick fehlt. Noch."

die tageszeitung

"Wie Mare das Meer oder Brand eins die Wirtschaft, so hat sich Voss die Stadt Berlin als thematischen Steinbruch erkoren. Und der ist allemal ergiebig genug, die 100 Seiten zu füllen - von der Rohrpost der Charité bis zum Mythos von John F. Kennedy, verfasst von namhaften Autoren wie Jakob Augstein oder Gabriele Goettle. Konkurrieren könnte Voss indes mit Das Magazin - dem so genannten 'New Yorker des Ostens'."

T-Online

"Fazit: Eine gediegene Publikation (Fadenheftung!) mit gut lesbaren Texten in optisch ansprechendem Layout. Der Berlin-Bezug wirkt freilich eher zufällig. Aber man kann das Argument auch umdrehen: Gerade Berlin steht ein solches Magazin, das über den eigenen Tellerrand hinausblickt, gut zu Gesicht!"

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Oder sollte 'Voss' ein subversiver Kommentar dazu sein, was aus Berlin geworden ist - die Behauptung, daß Berlin bei aller äußerlichen Vielfalt und Lebendigkeit in Wirklichkeit bloß die Klischees wiederkäut, die es selber hervorgebracht hat, also ganz und gar tot ist? Das wäre immerhin ein mutiger Beitrag zur Hauptstadt-Diskussion - aber ein überzeugender noch lange nicht."

Neue Zürcher Zeitung

"Hier erliegt wieder einmal jemand dem Mythos Berlin, dem schon die 'Berliner Seiten' der 'FAZ' und andere publizistische Projekte zum Opfer gefallen sind. Wenn sich in den kommenden Nummern der zunächst alle drei Monate erscheinenden 'Voss' nicht alles ändert, dann wird auch diesem Magazin dasselbe Schicksal beschieden sein."

/e-politik.de/

"Eingeleitet wird das nun im vierteljährlichen Turnus erscheinende Heft von einem 'Berliner Tagebuch', das die jeweils letzten drei Monate nach Art der 'Berliner Chronik' der im letzten Jahr eingestellten 'Berliner Seiten' der FAZ dokumentiert. Dabei reicht die Bandbreite ... bis hin zu durchaus amüsanten Kieznachrichten wie etwa der 'Attacke gegen Hundekacke' der Neuköllner Peter-Petersen-Grundschule."

Christliche Medien-Akademie

"Der deutsche Zeitschriftenmarkt [ist] um einen anspruchsvollen Titel reicher geworden - und das trotz Medienkrise..."

Jungle World

"Wenn aber dem Bürgertum, oder das, was sich dafür hält, jeder Feinsinn abgeht, dann kann, beim besten Willen, ein Unternehmen wie Voss nicht mehr werden als ein Unterhaltungsblättchen. Vielleicht wird es aber ein gutes Blättchen - denn der Verleger Andreas Bock gesteht auf der Homepage nicht nur Fehler ein, sondern hat auch alle, selbst die vernichtenden Kritiken in den Pressespiegel aufgenommen. Darin findet sich eine gewisse Ehrlichkeit wieder, vielleicht sogar Ehrgeiz. Es ist also tatsächlich lobenswert, dieses kleine Blatt, dessen Existenz zumindest für zwei weitere Ausgaben gesichert sein soll."

LEBENSPHASEN.de

"Wenn die Voss es schafft, ihre anspruchsvolle Aufgabe zu bewerkstelligen, nämlich stets die besten Autoren in bester Kombination und bester Themenwahl anzubieten, und ihre Augenweiden hoffentlich beibehält, dann kann es etwas werden. Hier und da könnte man einige Details optimieren, aber im Ganzen ist es ein Lesevergnügen der besonders schönen Art und etwas fürs Auge. Eine runde Sache. Die Herbstausgabe wird jedenfalls neugierig erwartet."

WDR 5 in der Sendung "Scala - Das Kulturmagazin"

"70 Jahre nach dem Tod der alten Dame 'Voss' findet nun ihr Erbe endlich Interessenten. Die Konkurrenzpresse reagierte auf die Premiere der neuen VOSS verhalten positiv - fast mit Sympathie für den kleinen Fuchs, der sich selbstbewusst zu Wort gemeldet hat, um dem Berliner Bären - und nicht nur ihm - von nun an vier Mal jährlich Gesellschaft zu leisten."

DeutschlandRadio Berlin "NeonLicht - Das GroßstadtMagazin"

"Von den Berliner Zeitschriften der 20er Jahre hat sich Bock seine Ideen für ein Magazin des Jahres 2003 geholt: Uhu, Querschnitt, Dame, Fridolin - so hießen damals die berühmten Zeitschriften. Die schlechten Zeiten von heute könnten sein Glück sein, sagt der Nachwuchsverleger, der aus der Internetzeit nur das Networking und die sich stapelnden Pizzakartons neben dem Computer mitgenommen hat. Die Menschen sind reif für etwas Altmodisches. Zwei Schritte vorwärts, einen zurück; so ist das in Krisenzeiten. Vielleicht reicht es sogar für eine Rennaissance der Zeitschriften, die so schön sind wie Bücher."

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